Das Projekt
Das interkulturell und intergenerationell angelegte Projekt „Geschichte und Geschichten“ wurde von Juni 2007 bis November 2008 dank der Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin mit zehn Berliner Schulklassen sehr erfolgreich durchgeführt. Auf Basis dieser Erfahrungen wurde das Projekt in mehrerer Hinsicht weiter entwickelt. Es sind zwei Module (Modul 1 „Geschichte und Geschichten – Drei Generationen“ und Modul 2 „Geschichte und Geschichten – Unterwegs in Berlin“) entstanden, die sowohl einzeln funktionieren als auch so aufeinander abgestimmt sind, dass durch eine Kombination die Lerneffekte erweitert und vertieft werden können.
Über eine Laufzeit von drei Schuljahren werden ab Schuljahr 2009 / 2010 insgesamt neun Teilprojekte pro Modul 1 („Geschichte und Geschichten – Drei Generationen“) und sieben Teilprojekte pro Modul 2 ( „Geschichte und Geschichten – Unterwegs in Berlin“) an Berliner Schulen durchgeführt. Dies wird durch eine Folgeförderung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin ermöglicht.
Geschichte und Geschichten
Drei Generationen
„Geschichte und Geschichten – Drei Generationen“ fördert das interkulturelle und intergenerationelle Lernen. Im Verlauf des achttägigen Projekts erforschen die Schüler/innen unterschiedlicher nationaler, kultureller und religiöser Herkunft ihre Wurzeln über die Lebensgeschichten ihrer Eltern und Großeltern.
Mehr Informationen dazu finden Sie
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Geschichte und Geschichten
Unterwegs in Berlin
In „Geschichte und Geschichten – Unterwegs in Berlin“ geht es darum, den Blick von innen (Familie) nach außen (Sozialraum) zu wenden und so zu erweitern. Gegenstand der Forschung in ist der Bezirk, in dem die Jugendlichen leben (bzw. in dem sich die Schule befindet) mit seinen Personen, seiner Geschichte und den relevanten Themen heute.
Mehr Informationen dazu finden Sie
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Lösungsansätze
„Geschichte und Geschichten“ bietet für den Schulalltag Ungewohntes: Beide Module vermitteln notwendige soziale und interkulturelle Kompetenzen sowie Medienkompetenzen. Die Jugendlichen erleben sich auf der Bühne, vor und hinter der Kamera, bei ihren Recherchen – sei es in der Familie, sei es im Bezirk – nicht als frustrierte, passive Schulunwillige, sondern als aktiv Handelnde, die sich als Subjekt verstehen lernen.
Das Projekt weitet durch die historischen und lokalen Recherchen den Blickwinkel der Jugendlichen räumlich und zeitlich und macht ihnen das Dynamische jeder Entwicklung begreiflich. Die Schüler/innen lernen geschichtliche Entwicklungen als Möglichkeiten für Veränderungen kennen, ihr Gestaltungspotenzial und bekommen die Möglichkeit über demokratische Mittel an der Gesellschaft zu partizipieren.
Und sie lernen sich und ihre Mitschüler/innen neu kennen. Neugier, Offenheit, Angstabbau und Teamarbeit sind wesentliche Voraussetzungen des Projekts. Methodische Brücken wie Interviews, die sie selbständig zu führen lernen, helfen ihnen dabei, diese Fähigkeiten zu entwickeln. Selbstverständlich sind die Lehrer/innen in diesen Prozess, neue Gebiete und Methoden zu erkunden, aktiv mit einbezogen. Auch sie haben die Chance, ihre Schüler/innen darüber neu kennen zu lernen, was zu einer verbesserten Lernatmosphäre im Schulalltag beiträgt.
„Geschichte und Geschichten – Unterwegs in Berlin“ eröffnet darüber hinaus vielseitige Kontaktmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung des Bezirks, Perspektiven für berufliche Orientierungen und erleichtert die Integration in das soziale Umfeld.
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